Fr, 30.07.2010 Habichtswald - Falsterbo   - 1. Tag -

 

Mittags gehe ich noch einmal ins Freibad und dann räumen wir den ganzen Tag weiter.

 

Wir beladen das WoMo

 

Wir machen die Luken voll

 

 

Um 19.00 Uhr fahre ich mit Mami zur West Side Story in Hersfeld -Weltklasse!!  Zu Hause bin ich gegen 01.00 Uhr - oben schlafen Flep und Tara.

 

Um 02.00 Uhr geht der Wecker von Flep und dann fahren wir um 03.00 Uhr ab - das Abenteuer Schweden kann beginnen!

 

Ich schnorchele schön hinten und Flep gibt alles und fährt bis kurz vor Dänemark. Wir tanken im Skandinavien Hafen und finden den Burger King nicht -so etwas Blödes! Um 12.00 Uhr erreichen wir die Öresundbrücke (war entgegen erster Befürchtungen doch geöffnet)

 

und um 13.00 Uhr kommen wir in Falsterbo an - Ljungens Camping. Wir bauen auf, gehen Gassi und dann genießen wir wundervolles Strandgut - herrliche Strände!


 Wir machen ein frühes Grillerchen und fallen um 22.00 Uhr hundemüde in die Falle!

 

So, 31.07.2010 Falsterbo   - 2. Tag - 

  

Ich stehe um viertel nach 7 auf und bin mit Tara Richtung Strand unterwegs. Hier ist keine Menschenseele zu sehen, daher darf Madame in dem tollen Heidegebiet nach Herzenslust herumtollen (bzw. besser austillen....). Danach gibt es ein gemütliches Frühstück, Abwasch und Aufklaren und dann ab auf die Räder. Wir erkunden Skanör Hafen und schwedische Häuser! Wir entdecken einen genialen WoMo-Platz mit Strom am Hafen für 60 KR!! Tolle Aussicht! In Falsterbo genießen wir ebenfalls die schwedischen Häuser und nach 2 Stunden fahren wir zurück zum CP - Lesen, Erholen und "Leute gucken".

 

 

Fleppi macht noch eine Gewalttour mit Tara und noch eine Fahrradtour - morgen geht es los Richtung Trelleborg - Ystad!

 

Mo, 02.08.2010  Falsterbo - Ahus   - 3. Tag -

 

Nachts Regen ohne Ende - gemütlich im WoMo gelegen und schön geschlafen.

 

Gegen ca. 07.00 Uhr kommt Bewegung in die Bande - Duschen und dann gehen wir mit Tara raus. 1. Schrecken: Madame geht nach langer Zeit mal wieder durch - der Regen offenbart betörende Gerüche. Gott sei Dank geht alles gut - ab da darf sie nur noch an der Leine am Rad laufen - quäl!

 

Dann geht es aber los zur ersten Etappe: Trelleborg: Instinktiv fahren wireinfach durch - wir glauben, ein guter Entschluss......

 

2. Station: Smygehuk in Symgehamn - südlichster Punkt in Schweden - es ist noch relativ wenig los, da es noch früh ist - sehr idyllisch und wir finden einen Riesenparkplatz mit sehr vielen WoMos drauf - der absolute Wahnsinn!

 


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Weiter fahren wir nach Ystad und es folgt eine Stadtbesichtigung, für die viel gelobte: Die Heimatstadt Kurt Wallanders besticht durch ein mangelhaftesParkleitsystem und einen nicht auffindbaren Yachthafen. Nach 30-minütiger Parkplatzsuche, beginnen wir mit der Erkundung der Stadt - Spaziergang auf derFlaniermeile Stora Östergatan. Tja, ganz nett, doch waren unsere Erwartungen dank unserer Reiseführer wohl ein wenig zu hoch.....Auch der Hammgaran, die laut Wallander "Fressmeile" sein sollte, ist nicht wirklich mit Imbissbuden übersät - keine einzige können wir entdecken - und das, obwohl wir langsam Hunger bekommen!

Wir schlendern durch Ystad


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Käseberga nutzen wir auf einem Riesen-Massenparkplatz nur, um im Wohni ein paar Brote zu schmieren - mäh hon ja alles dabei! Nix wie weg von diesem Massentourismus und weiter Richtung Simrishamn. Unterwegs trinken wir bei Löderups Strandbad einen Kaffee und schauen uns neugierig die viel gelobten WoMo-Plätze an: Die (Reiseführer) meinen doch ernsthaft die Straße, die durch den Wald zum Strand führt!

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Eine Übernachtung ist aber mittlerweile dort verboten! Aber: Die Strände können sich sehen lassen: Kilometerweit und herrlich viel Platz!! Schade, dass das Wasser relativ kalt ist - da habe selbst ich keine Lust ins Meer zu springen!

 

Über Skillingen (typischer Touristenort, aber schön) mit kurzen Aufenthalten fahren wir weiter nach Simrishamn - ein wirklich schönes Städtchen. Toller Service vom Touristenbüro: Hier bekommen wir per Knopfdruck am Automaten eine Stadtkarte - die wir auch brauchen, denn die im Reiseführer angepriesenen pittoresken Häuser in Pastell sind auf den 1. Blick nicht zu finden. Toller Jachthafen, auch vor Unwetterkulisse - nach unserem Geschmack viel mehr Flair als Ystad!


 

 

Unser Plan: Noch weiter bis nach Kivik auf den CP, dann morgen früh Nationalpark Stenshuvud. ABER den empfohlenen CP finden wir schrecklich - also weiter Richtung Ahus - eigentlich zu weit für 1 Tag, aber das sind halt wir....

 

Wir peilen den ersten CP an - Jugsjö bei Ahus - uh, viel zu klein, und viel zu piefig; also weiter zum Regenbogen Camping Ahus. Schreck: Um 18.00 Uhr versammeln sich viel zu viele WoMos vor der Rezeption - ob wir armen Gestrandeten noch einen Platz bekommen? Aber alles gut - jetzt stehen wir unter Kiefern und ich schreibe hier so rum. Tara bewacht gerade das Terrain, den neben sind leider ein paar Karnickel am Platz vorbei gehoppelt - FRECHHEIT!

 

SP in Ahus

 

 

Heute abend fahren wir mit den Rädern an den Strand - im Vergleich zu den anderen Stränden, die wir gesehen haben, etwas schwächer. Dafür erwerben wir am Imbiss 2 Hamburger und Pommes zum Mitnehmen, die wir auf den Steg und voller Wonne am Meer verzehren. Auch Tara profitiert.....

Ich fülle meine Kladde
Taras Schmuseeinheiten....

 

 

Jetzt überlegen wir, ob wir einen 2. Tag hier dran hängen oder in Bromölla Rast machen - wird sich morgen "uswiesen". Bis dahin erst einmal gute Nacht!

 

PS: Der Platz ist sehr ruhig und dunkel - zu ruhig für meinen Geschmack!  

 

Di, 03.08.2010 Ahus - Bromölla   - 4. Tag - 

 

Bis halb 8 schlafen wir (ich werde besser), in den wirklich guten Duschen machen wir die Morgenreinigung und dann gehen wir mit Tara durch den Wald und Ostsee. Wir frühstücken gemütlich und dann rüsten wir ab und düsen los nach Bromölla!

 

 

 

Vorher besichtigen wir Ahus. Besichtigt ist fast zu viel ausgedrückt: Am Hafen liegen in der Tat schöne Boote und auch in der Tat hat es da ein paar unverschämte Häuser direkt am Wasser mit eigenem Bootssteg aber ansonsten ein ziemlich verschlafenes Nest! Also fahren wir 34 km weiter nach Bromölla auf den Strandägen CP. Schöne Parzellen - viele Dauercamper, auch viele Deutsche - und: nebenan wird gerade gemäht (Mittagszeiten interessieren wohl nicht) und: Mein Bild des Campers ist wieder mal bestätigt: Frau zieht Heringe raus und schneidet mit kleiner Schere nach - der absolute Wahnsinn!!

 

Nach Abendgassi am See, schmökern wir ein bisschen und haben einen wundervollen Klön mit unseren Mannheimern Nachbarn, die uns einen CP auf Ölland empfehlen.

 

 Mi, 04.08.2010 Bromölla - Karlskrona   - 5. Tag -

 

Tara drängelt bereits um halb 7 (sehr ungewöhnlich) und Flep erbarmt sich... Heute morgen planen wir den weiteren Tag - so wie es aussieht, verzichten wir auf die Hopfenrunde und wir fahren lieber über Karlshamn und Ronneby nach Karlskrona.

 

So war es auch - allerdings haben wir Karlshamn links liegen gelassen und sind direkt nach Ronneby gefahren. Der gerühmte Brunnsparken war zwar sehr nett (v.a. vom WoMo aus), aber es zog uns weiter zum Fabrikverkauf von Gusspfannen (Ronneby war einst die Stadt der Pfannen). Was suchen wir uns einen ab - doch Dank der Hartnäckigkeit von Flep werden wir fündig und verlassen Ronneby um 2 Pfannen reicher und 75,- € (ein Witz) ärmer Richtung Karlskrona.

 

Schon beim Reinfahren ein absoluter Genuss!! Wir checken im CP Dragsö ein (toller Platz Nr. 199 mit Meerblick) und dann fahren wir mit der Bummelbahn in die City. Wir arbeiten fast alle im Reisebericht erwähnten Höhepunkte ab und wirklich: Die Stadt ist ein Traum - zumal das Wetter super mitspielt (Sonne satt, keine Wolke am Himmel).

Karlskrona - ein Traum!

 

 

Wir beschließen, einen 2. Tag dran zu hängen und morgen mit dem Schiff die Schären entlang zu schippern. Auch das Wetter scheint zu halten, wie der Internetcheck ergeben hat (auf alle Fälle scheint das Wetter auf Öllandschlechter zu sein).

 

 Do, 05.08.2010 Karlskrona   - 6. Tag -

 

Gassi Gang mit Tara um 07:30 Uhr (heul) und lecker Frühstück. Gleich starten wir zu Fuß nach Fisktorget, um dort ein Schiffchen Wittus zu besteigen- mal sehen, ob Tara mit darf.

 

Sie durfte - und es war einfach richtig toll!!! Super Wetter und zig Inselchen mit verträumten Stränden und idyllischen Häuschen.

 

Die Schären vom Boot aus

 

Nach 3 Stunden waren wir wieder in Fisktorget und ich hole mir endlich Fisch! Gerade verspeise ich Unmengen von Krabben - lecker! Außerdem habe ich einen Mixed-Fisch-Spieß für heute zum Grillen erworben sowie Heingstopf und geräucherten Lachs - herrlich!

 

Köstlich....

 

 

Heute hüpfe ich das 1. Mal in die Ostsee - hübsch kalt brrr..   

  

Fr, 06.08.2010 Karlskrona - Ölland  - 7. Tag -

 

Bei schönstem Wetter nehmen wir Abschied von der tollen Stadt und wir fahren weiter nach Ölland. Kalmar lassen wir wegen des schönen Wetters linksliegen - wir möchten nur ganz schnell an die Strände! Bei Sonjas Camping checken wir ein - wir erwischen einen super großen Platz mit Elektrizität und Wasser. Flep ist glücklich, da er einen automatischen Ablauf gebastelt hat. 

 

 

Irre viel Platz

  

Nach einem verspäteten Mittag schmeiße ich mich in den Bikini, packe meine Sachen, ab aufs Rad und nix wie hin an den Strand. Auf dem Weg dorthin wabern erste Nebelschwaden (habe ich Halluzinationen?) und - was noch verdächtiger ist: Heerscharen von Badegästen, die mir entgegen kommen!!! Und wirklich: Am Meer herrscht FOG - der Nebel des Grauens! Man sieht fast nichts, also zurück an den CP! Das Wetter bekrabbelt sich jedoch schnell, so dass ich noch einmal mein Fahrrad nehme, um ein viel beworbenes Restaurant zu suchen. Richtung Löttorp (2 km) und dann laut Beschilderung noch 4 km...... SIE KÖNNEN ES NICHT! Keine Ahnung, wie viel Kilometer ich geradelt bin (z.T. absolut durch einsame und wundervolle Landschaft), aber: ich habe es gefunden! Scheint ziemlich exklusiv zu sein und ein Schwede nach dem anderen steuert das Restaurant an. O.k., ich fahre also wieder zurück auf unseren CP - Flep macht sich Hamburger, ich grille Reste von gestern. Dann spielen wir noch skandinavisches Kniffel und dann geht es ab in die Koje.

 

Sa, 07.08.2010 Ölland - Kalmar - Västervik   - 8. Tag -

 

Heute morgen - Regen! Also packen wir leider alles zusammen und weiter geht´s. Erst besichtigen wir die imposante Schlossruine Borgholmslott, dann das Sommerschloss von König Gustav und Sylvia. Weiter nach Kalmar zum Wasa-Schloss.

 

FOTOS FOLGEN

 

Alles in allem sind die Eintrittspreise im Vergleich zu Deutschland wirklich sehr human. Im Dauerregen zurück zum WoMo und dann letzte Etappe nach Västervik. Wir checken im CP Lysingsbadet (5 *) ein - ein schöner Platz, wenngleich sehr groß, aber mit vielen Angeboten, wie z. B. ein Sauna-Haus mit 2 Whirl-Pools direkt am Meer und Wellness. Aber nützt alles nichts bei so viel Regen. Nach Gassi Gang nehmen wir beim Imbiss Cordon bleu und Lachs (ziemlich dilettantisch) mit; Flep versucht ergebnislos, ins Internet zu kommen - alles ist gerade irgendwie etwas trostlos (in Deutschland sind es heute 28 Grad). Mal sehen, was die Route morgen so bringt - bis dahin!

 

FOTOS FOLGEN

 

 

PS: Der CP hat ganz viele Inselchen über Brücken miteinander verbunden - hier findet man garantiert einen exklusiven Badeplatz (wenn das Wetter mal gut ist)...

 

So, 08.08.2010
Västervik - Valdemarsvik - Gruyte/Frydden - St. Anna - Söderköping  

- 9. Tag - 


 Leider regnet es heute morgen weiter - einfach trist! Vormittags schauen wir uns das Städtchen Västervik an - bei Sonne bestimmt ein Traum, so in einem der Restaurants am Hafen zu sitzen, doch heute (und dann noch Sonntags....). Im Willy´s kaufen wir ein paar Vorräte ein und dann geht es ab Richtung Söderköping. In Valdemarsvik tanken wir und dann fahren wir ca. 30 km an die Küste durch Gryd und Fydden. Am kleinen Hafen speisen wir erst einmal (mit Blick aufs Meer - ich esse geräucherten Fisch mit Aioli) und bei einer sehr netten Schwedin am Fischstand decke ich mich noch einmal neu ein -  herrlich! Das Wetter wird irgendwie nicht besser - wieder zurück auf der E22 und kurz vor Söderköping geraten wir erst einmal in einen Stau. Kurzerhand drehen wir um und fahren Richtung St. Anna - (Schärengärten). Wir wollten da eigentlich auch einen CP ansteuern, aber bei diesem Wetter in dieser Einsamkeit - unmöglich!  Also retour und kurz vor Söderköping wieder in den Stau - eine Meisterleistung! Es ging dann aber doch und wir fahren den CP Skeppsdockan an (direkt am Gota-Kanal). Der Platz ist ziemlich leer und gewöhnungsbedürftig, doch glücklicherweise haben wir SAT, so dass wir nach Nudeln Bolognese schön eine Schnulze (irgendwas in Irland - á la Inga Lindström) gucken können.

 

Wir kommen uns so winzig vor...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mo, 10.08.2010

Söderköping - Berg - Borensberg - Motala - Vadstena   - 10. Tag -

 

Morgens lernen wir total nette Österreicher kennen (unterwegs im finnischen WoMo) bevor wir dann 4 km zurück nach Söderköping fahren. Es ist trocken, zwar bewölkt, doch ganz angenehm temperiert (ca. 200 Grad). Ein süßes Städtchen mit tollen Restaurants direkt am Kanal.

Söderköping


 

Weiter zu dem Highlight, nämlich zu den Carl-Johann-Schleusen in Berg. Bombastisch, 7 Schleusen lassen 18,5 Meter Höhenunterschied bewältigen. Es ist wirklich schön hier!

Carl-Johann- Schleusen


 

Im Anschluss besichtigen wir das Kloster von Vreta - hier bekommt man in der Kirche Kaffee, Tee und Plätzchen.

 

Weiter geht´s nach Borensberg, wo wir das Glück haben, einen Ausflugsdampfer beim Überschreiten der Schleuse zu begutachten (einzige noch manuelle Schleuse).

 

Wir nehmen das berühmte Göta-Hotel in Augenschein - sieht herrlich nach "anno dazu mal" aus!

 

Das Charlottenborgs Slott können wir leider nicht besichtigen, da zu niedrige Einfahrhöhe - steht natürlich auch in keinem Führer, Frechheit!

 

Also fahren wir weiter nach Vadstena auf den CP (4 Sterne). Er ist total leer und wir haben einen direkten Stellplatz am See! Leider regnet es mal wieder.......hat aber auch sein gutes, denn jetzt kann ich meinen Reisebericht nachholen.

 

 

 

WP und Anke haben bereits angerufen, um mir zum Geburtstag zu gratulieren - sind anscheinend ähnlich zeitlos wie wir. Jetzt warten wir auf das Ende des Regens, um die Stadt schon einmal in Augenschein zu nehmen. Flep und Tara sitzen draußen: Flep hat Kino mit Briten, die dillettantisch versuchen, ihr WoMo auf Keile zu stellen; Tara hat Kino mit Gänsen, die ca. 200 Meter entfernt auf dem See schwimmen!!!

 

Dann auf die Räder und ca. 4 km bis nach Vadstena  - ein TRAUM: Alte Häuser, super Restaurants, tolles Schloss. Kloster. Hafen und Flaniermeile - wenn es doch sonnig wäre!!


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Außerdem haben wir den Eindruck, dass die Saison allmählich schon zu Ende geht: Es ist fast nichts los hier, schade! Auf dem Rückweg zum CP fahren wir an der Promenade entlang, über einen Wahnsinns Kräuter- und Nutzgarten kommen wir ordentlich in Regen. Das ist so eklig, dass es schon fast schon wieder schön ist! Klitschnass kommen wir im WoMo an (Tara ist ausnahmsweise mal trockener als wir). Abends schmeißen wir Reste in die Pfanne (Burger, Würstchen, Nudeln und Salat); unsere Favoriten im TV bekommen wir nicht - egal, ich schreibe und Flep bastelt an der defekten Küchenlampe rum.  

 

Di, 10.08.2010

Vadstena - Askersund - Tiveden Nationpark - Törekoda - Mariestadt - Lidköping   - 11. Tag -

 

Die Lampe ist immer noch defekt, aber dafür heute blauer Himmel, juchhu!

Nach Gassi Gang ein "fürstliches" Geburtstagstags Frühstück (Eier waren hin), einen kleinen Klön mit den Österreichern  (hatten dieselbe Route wie wir) und dann fahren wir noch einmal mit Wohni in die Stadt, wo wir erneut auf die netten Österreicher treffen. Aber dann: Vollgas nach Askersund - kurz am Hafen aussteigen und einem Kasseler Urlaubsgrüße ans Fenster gepinnt! Auf dem Weg nach Lidköping halten wir kurz im Nationalpark Tiveden - Wahnsinn! Sollte man noch einmal mit mehr Zeit nachholen!

 

In Töreboda blöd am Hafen nach der ältesten Schleuse gesucht - aber nicht gefunden. Auch die kleinste Fähre der Welt finden wir nicht - egal, wir waren noch mal am Gota-Kanal und steuern Mariestadt, die laut Reiseführer "Perle am Vännensee" an. Ach so: Die Strecke Karlsborg - Nationalpark ist bisher die landschaftlich schönste gewesen - irgendwie haben wir dauern erwartet, dass uns endlich Elche über den Weg laufen....

 

 

 

 

Naja, Mariestadt war ganz nett - aber eine Perle....Diese Reiseführer übertreiben schon manchmal. Immerhin finden wir im Jacht-Fachgeschäft eine neue Lampe fürs Wohni und dann starten wir zur letzten Etappe Lidköping.

 

Wir checken auf dem CP Krono ein, der auch wirklich schön ist. Ein bisschen Seeblick, ich höre Gänse (was macht Tara?). Noch ein Nachtrag: Tara hatte bereits heute um 05.00 Uhr mit Gänsebetrachtung begonnen (aus dem Fenster) - ich glaube, sie war ganz schön fertig...

 

 Foto folgt

Mi, 11.08.2010 Lidköping - Ruhetag!   - 12. Tag -

 

Heute ist alles ganz ruhig und entspannt: Mittags gehen wir zu Fuß nach Lidköping und schauen uns das Städtchen an und im Einkaufscenter nehmen wir very swedish unseren lunch ein - total nette Schwedin: "Hat es gesmekt?"

 

Wäsche waschen, ab in den Trockner, lesen und darüber einschlafen (es regnet wieder). Im Internet nach dem Wetter recherchiert (es wird nicht besser, auch in Dänemark und Deutschland sieht es ähnlich aus, heul!). Jetzt lese ich noch ein bisschen Limit von Frank Schätzing (hoffentlich bin ich bald durch) - naja, und dann ist dieser Urlaubstag auch schon wieder vorbei!

      

Do, 12.08.2010

Lidköping - Schloss Löcko - Fischerdorf Spiken - Trollhättan - Mellerud - Bengtsfors - Ed - Strömstad   - 13. Tag -

 

Der Tag der Elche!

 

Heute morgen geht es früh los und dann - auf dem Weg nach Löcko: eine Elch-Kuh! Irre!

 

Fotos folgen

 

Um 09:45 Uhr sind wir bereits am Schloss, um 10.00 starten wir mit der Besichtigung.

 

Schloss Löcko

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Danach fahren wir retour zum Fischerörtchen Spiken. Dort decke ich mit Fisch ein und dann fahren wir weiter Richtung Strömstad. Bei Trollhättan essen wir erst einmal bei Mc Donalds (das 1. Mal nach 13 Tagen, dass es endlich klappt). Dann folgt der 2. Höhepunkt des Tages: Elchpark in Ed!  Leider dürfen wir Tara nicht mitnehmen, aber wir können Hanna, Michael und Jackson, Ludwig und die "Kleinen" (3 Monate, 60 kg, jeden Tag + 1 kg!) bewundern! Das Geweih von Ludwig war an den Ansätzen ganz warm - weil im Wachstum begriffen.


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Danach zum Endspurt zur letzten Etappe - gerade noch so kurz vor der Grenze nach Norwegen merken wir, dass wir uns verfahren haben - also retour und dann Ankunft gegen 18.00 Uhr bei Daftö Camping - der einzige ADAC Superplatz in Schweden. Wir bekommen wieder einen Platz mit Meerblick, aber irgendwie finden wir den Platz beklemmend.

 

 

Egal, für eine Nacht geht es (mit 42 € der bisher teuerste Platz) und dann schauen wir mal, wie die Route morgen weiter geht. (Außerdem hat es Mücken hier). Wir halten einen netten Schwatz mit unseren Nachbarn aus Osterode / Harz, denen Tara so gut gefällt. Wenigstens regnet es nicht - am Samstag soll der Sommer zurück kommen!

 

Fr, 13.08.2010

Strömstad - Grebbestad - Fjällbacka - Kungshamn   - 14. Tag -

 

Nachts gibt es einen Wolkenbruch und Gewitter und der Platz ist abgesoffen - so macht Camping echt Spaß!

 

 

 

Entgegen Fleps Vorschlag, einen weiteren Tag auf diesem "Superplatz" zu verbringen, entscheiden wir uns zur allmählichen Weiterfahrt gen Süden. Strömstad haben wir aus Versehen ausgelassen und steuern dann aber den Fischerort Grebbestad an. Touristisch voll erschlossen - viele Geschäfte, Pubs und Restaurants, tolle Jachten. Hier macht es abends bestimmt Spaß, einzukehren. Das Wetter entwickelt sich auch - alles richtig gemacht! Schnell kaufen wir im ACI ein und steuern das nächste Örtchen an - Picknick mit Blick aufs Meer; das sind halt die Vorzüge von WoMos!

Picknick am Meer

Uns geht es gut!

 

 

Gestärkt tuckern wir gemütlich nach Fjällbacka (tolle Route immer an der Küste entlang!). Wir haben tierisch Probleme, mit dem WoMo einen Parkplatz zu finden (das sind halt die Nachteile), aber dann haben wir doch noch Glück.

Fjällbacka


 

Der Ort ist ein absoluter Traum; v.a. der Anstieg auf den Vetterberget.

 

Wir beginnen mit dem Aufstieg

 


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Muss ich da durch?

 

Das Gekraxele lohnt sich - die Aussicht auf die Schären ist bombastisch!

Traumhafte Schären

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Kein Wunder, dass dies der Lieblingsort von Ingrid Bergmann war!

 

 

Ingrid Bergmanns Torg

 

Dann weiter zu Solveiks Camping - irrer Platz, direkt in den Schären, super Servicehaus. Wegen des besseren Wetters entscheiden wir spontan, hier ein wenig zu verweilen.

 

CP Solveik

Super CP Solveik


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Sa, 14.08.2010 Solvik CP   - 15. Tag -

 

Nach einem gemütlichen Frühstück ist ausgiebiges Entspannen angesagt. Flep unternimmt mit dem Rad Ausflüge nach Fjären und zur Brücke nach Smögen und kann ein typisch schwedisches Fest bewundern. Abends begutachten wir voller Wonne Neuankömmlinge - (Schweden Typ Catweezle) und eine Rotte Holländer - nur Fernsehen ist schöner... Abends grillen wir lecker - das Standardprogramm eben....

 

So, 15.08.2010 Solvik Camping   - 16. Tag -

 

Heute ein reiner Urlaubstag - keine besonderen Vorkommnisse.

 


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Mo, 16.08.2010   - 17. Tag - 21. Tag

 

So, jetzt haben wir leider eine Lücke - das kommt davon, wenn man im Urlaub "schlampt" und vergisst, den Bericht weiter zu schreiben. Ich kann die Tag nach der langen Zeit nicht mehr nachvollziehen, daher kommen einfach noch ein paar Foto Impressionen:

Wundervolle Schärenwelt


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Kaltbadehaus in Varberg


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Tara ist völlig fertig....

 

Mit der Fähre gehts zurück nach Fehmarn

 

SP Fehmarn - die ersten Telefonate nach Hause

 

FAZIT: Ein wundervoller Urlaub - bei besserem Wetter wäre es nicht mehr auszuhalten gewesen! Dies ist definitiv nicht der letzte Schweden Urlaub gewesen - ein traumhaftes Land!